Resolution der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60-plus in Niederbayern zur Barrierefreiheit

Arbeitsgemeinschaften

02.02.2012

Angesichts der demographischen Entwicklung und damit einhergehend einer Zunahme der Einschränkung der Bewegungsfähigkeit eines großen Teils unserer Bevölkerung fordern wir SPD-Senioren und Seniorinnen aus Niederbayern, die Barriere-Freiheit im öffentlichen Verkehr, insbesondere auf Bahnhöfen und an Bus-, U- und S-Bahnstationen herzustellen.

Deshalb fordern wir die Deutsche Bahn AG und die Verkehrsverbünde auf, dafür zu sorgen, dass auf den Bahnhöfen Aufzüge eingebaut werden und vermehrt bei allen Verkehrsträgern Niederflurfahrzeuge eingesetzt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass diese Einrichtungen auch für Blinde und Hörgeschädigte so ausgestattet werden, dass sie problemlos und ohne fremde Hilfe in Anspruch genommen werden können. Gewährleistet sein muss auch die ständige Wartung und Instandhaltung der Anlagen.

Die Bundes- und die Bayer. Staatsregierung werden aufgefordert, die finanziellen Mittel für die Herstellung der Barriere-Freiheit im öffentlichen Verkehr bereitzustellen.

Begündung:
Es gibt in Niederbayern außer den Bahnhöfen Landshut und Plattling keine Aufzüge und in Landshut nicht auf allen Bahnsteigen, so dass es hier dringend geboten erscheint hier die Situation für die Reisenden zu verbessern. Am Grenzbahnhof Passau ist es nicht möglich für einen bewegungseingeschränkten Menschen ohne fremde Hilfe von Gleis 1 nach Gleis 5 oder ein beliebiges Gleis zu gelangen. Dies gilt in selber Weise für die Bahnhöfe in Deggendorf, Straubing, Geiselhöring, Landau, Wallersdorf, Osterhofen und Vilshofen. Ein barrierefreier Zugang zu den öffentlichen Verkehrsmitteln würde nicht nur den gehandicapten Menschen helfen, sondern auch eine Attraktivierung des Angebotes für allle Reisenden (Eltern mit Kinderwagen, Radfahrer, Reisende mit schwerem Gepäck) darstellen.

Plattling, 02. Februar 2012

 
 

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